Maciej Sledziecki

German-Film-Critics-Award nominated Maciej Sledziecki is a Polish-German composer, guitarist, and music-producer whose works include experimental, contemporary and jazz music.

His work for Film and Television includes „The Barber And The Bomb“ about the right wing extremist terrorist „National Socialist Underground“, „The Invention of Love“, Grimme-Prize winner „Losers and Winners“ and Swiss Academy Award contribution for best foreign picture – Samir´s epic 3-D documentary „Iraqi Odyssey“. He has composed music for ARD, WDR as well as music for theatre.

With his critically acclaimed ensemble gamut inc he creates new music-theatre pieces, developes music-robots, and has created international festivals as well as a wide range of artistic projects like AVANT AVANTGARDE or WIR SIND DIE ROBOTER.

Maciej has learned guitar and produced music with a 4-track tape-machine before studying jazz guitar at Prins Claus Conservatoire in the Netherlands and composition at Cologne University of Music. With a broad interest in music-technology he learned programming in C++ and uses algorithmic composition-tools like SuperCollider.

He has performed at Acht Brücken Festival Köln, Jauna Muzica Vilnius, SWR Festival Attacca, New Music Festival Gdansk, Numusic Festival Stavanger, Audio Art Festival Krakow, Berghain Berlin, CTM Festival, HKW Technosphärenklänge.

He was nominated for German Film Critics Prize „Best Film Score 2018“

He lives in Cologne and Berlin.

“Geigenbögen treffen in klirrender Kühle auf Becken und Saiten, Noise-Schwaden brechen sich an einem liturgisch anmutenden Chorpart, Perkussion-Strecken lassen in ihrer industriellen Mechanik an die Musik der Einstürzenden Neubauten denken, bis schließlich ein Glüh- birnen-Lagerfeuer die Musik zu einem Ausdruck erwärmt, der an Johnny Cashs Spätwerk erinnert. In solch tollen Momenten dieses Abends verbinden sich Klang, Bühnenbild und Performance zu abstrakten, brüchigen und schimmernd jenseitigen Bildern. Am Ende aber schwingt sich die Geigenbogen-Gitarre noch einmal zu neuer Grandezza auf und mit der Projektion einer sich immer weiter verdoppelnden und verpixelnden alten Aufnahme von Anna Pawlowa als “Sterbender Schwan” findet man ein sinnliches Ende.”
Süddeutsche Zeitung 2017

„Man spürt, dass sich die Komponisten nicht nur für die sogenannte Ernste Musik interessieren. Sie benutzen alles, was ihnen ins Konzept
passt – schrille Töne und gefühlvolle Songs – ein bisschen Avantgarde, ein bisschen Pop, ein bisschen moderne Oper. Im Grunde nutzen sie ein altbewährtes Crossover-Konzept: Sie mischen Stilrichtungen, die auf den ersten Blick nicht zusammen gehören, und erzeugen so einen auf- regenden neuen Klang.“
Oliver Kranz, Deutschlandfunk 2018

“Brillant und beängstigend: Wörle und Sledziecki haben hier nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um das digitale Theater abgeliefert, sondern auch gezeigt, wie intelligentes, dichtes, intensives Musiktheater heute funktionieren kann.” Michael S. Zerban / Opernnetz 2015

Maciej Śledziecki ist freischaffender Komponist und Gitarrist.

Neben seinen eigenen musikalischen Arbeiten komponiert er regelmäßig für Film und Fernsehen.

Er wurde für den Preis der Deutschen Filmkritik in der Kategorie „Beste Filmmusik 2018“ nominiert.

Er studierte am Prins Claus Conservatorium in den Niederlanden Gitarre und Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.



Gemeinsam mit der elektronischen Musikerin Marion Wörle leitet er „gamut inc“, ein Ensemble für elektroakustische Musik mit mechanischen computergesteuerten Instrumenten. Das Ensemble entwickelt und produziert ebenfalls Musiktheater und Festivalformate, und erhielt europaweit Einladungen sowie Kompositionsaufträge für Festivals Neuer und Elektronischer Musik.

Er lebt in Berlin und Köln.